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Jugendschutz

Mit dem Jugendschutz befasst sich für die KKJPD hauptsächlich die Schweizerische Kriminalprävention SKP. Im Fokus stehen dabei Fragestellungen, die mit der Verbreitung von Computern und Smartphones unter Kindern und Jugendlichen zusammenhängen. Mit ihrer Benutzung – insbesondere in Chatrooms oder in sozialen Netzwerken – sind neue Deliktformen wie Grooming, Sexting oder Cyber-Mobbing entstanden.

Weil Pädophile die neuen Kommunikationsformen für die Kontaktsuche zu Minderjährigen missbrauchen, überwacht die bei fedpol angesiedelte Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität KOBIK im Auftrag der Kantone zusammen mit Spezialabteilungen kantonaler Polizeikorps das Internet auf unerlaubte Kontakte zu Kindern und Jugendlichen und auf unerlaubte Inhalte wie kinderpornografisches Material. Die Ermittlungsergebnisse werden an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet.

Im Bereich Jugendschutz in den Medien beteiligt sich die KKJPD an einem Programm des Bundesamtes für Sozialversicherung. Der Bund verfolgt gemeinsam mit den tragenden Programmpartnern die Vision, dass alle in der Schweiz wohnhaften Kinder und Jugendlichen sowie Eltern, Lehrpersonen und Erziehungspersonen in der Lage sind, kompetent mit den Chancen und Gefahren von audiovisuellen, elektronischen und interaktiven Medien umzugehen.

Die KKJPD hat zudem zusammen mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren und den Branchenverbänden ProCinema und Schweizerischer Videoverband SVV per 1. Januar 2013 die Schweizerische Kommission Jugendschutz im Film gegründet. Sie hat die Aufgabe, die Altersbeschränkungen für den Kauf oder Konsum von audiovisuellen Medien und Kinofilmen für die ganze Schweiz festzulegen.